Gesunder Planet

Wir wissen, dass wir die Verantwortung, aber auch die Chance haben, aktiv zu werden und unsere Auswirkungen auf die Menschen und den Planeten zu verbessern. In den vergangenen Jahren haben wir wichtige Fortschritte gemacht, um unser Ziel, keine Abfälle von unseren Werken auf Deponien zu entsorgen, zu erreichen. Darüber hinaus reduzieren wir auch unsere direkten Treibhausgasemissionen (THG) durch den Einsatz erneuerbarer Energien sowie durch Energieeffizienz und machen an allen unseren 126 Produktionsstätten auf der ganzen Welt erhebliche Fortschritte bei der Reduzierung von Lebensmittel- und sonstigen Abfällen.

Auch wenn wir die Belastung der Umwelt durch unsere direkten Aktionen weiter verringern, merken wir, dass unsere erweiterte Lieferkette den Löwenanteil unserer Auswirkungen auf den Planeten ausmacht. So werden beispielsweise etwa drei Viertel unserer Treibhausgasemissionen durch landwirtschaftliche Methoden und durch die mit dem Anbau von Zutaten, die wir für die Herstellung unserer Produkte benötigen, verbundenen Landnutzungsänderungen verursacht. Die Motoren, die das globale Wachstum treiben – unsere Lieferketten –, sind schwer beschädigt. Damit einher geht für uns die Erkenntnis, dass sich die Art und Weise, wie wir wirtschaften, fundamental ändern muss.
 
Nach einer gründlichen Überprüfung der Ressourcennutzung in unserer gesamten Wertschöpfungskette (von Bauernhöfen über Fabriken bis hin zu Endverbrauchern), haben wir nun ein besseres Verständnis von unserem ökologischen Fußabdruck auf der Erde, insbesondere davon, wie sich unsere Geschäftstätigkeit auf den Klimawandel, den Wassermangel und die Bodennutzung auswirkt. Wir haben aber auch einen Plan, wie wir diese Probleme angehen können, sowohl intern als auch über die Teilnahme an Programmen wie Champions 12.3. Das Programm zielt darauf ab, Fortschritte in Richtung der von den Vereinten Nationen festgelegten Ziele der nachhaltigen Entwicklung zu beschleunigen.
 
Die Wissenschaft ist eindeutig. Daher haben wir uns ehrgeizige Ziele im Bereich Klimaschutz, Landbewirtschaftung und Wasserverwaltung gesetzt, um unsere Vision eines gesunden Planeten und gesunden Menschen umsetzen zu können. Wir arbeiten daran, diese Probleme in wichtigen Rohstofflieferketten, wie bei Kakao, Reis und Minze (über die wir am meisten sprechen) sowie Palmöl, Rindfleisch, Zellstoff und Papier, Soja und Milchprodukten auf der ganzen Welt anzugehen.

Maßnahmen zum Klimaschutz

Die Treibhausgasemissionen (THG) der Menschheit haben die Zusammensetzung unserer Atmosphäre verändert, und die Menschen beginnen weltweit die Auswirkungen davon zu spüren: von erhöhten Durchschnitts- und Extremtemperaturen über veränderte Niederschlagsmuster zu schwereren und weniger vorhersehbaren Stürmen.

Wissenschaftler legen nahe, dass wir die globale Erderwärmung auf weniger als die im Pariser Übereinkommen zum Klimawandel festgelegten Schwelle von 2 °C begrenzen müssen. Nur so lassen sich die schlimmsten Folgen vermeiden. Um unseren Teil dazu beizutragen, haben wir uns zum Ziel gesetzt, die gesamten Treibhausgasemissionen in unserer Wertschöpfungskette bis 2025 um 27 Prozent und bis 2050 um 67 Prozent (im Vergleich zu den Emissionen von 2015) zu reduzieren.

Water Stewardship

Wassermangel betrifft 40 Prozent der Menschen weltweit - schon wegen des anhaltenden Bevölkerungswachstums wird dieser Prozentsatz noch steigen. In der Landwirtschaft wird am meisten Wasser verbraucht. Um diese wichtige Ressource daher nachhaltig verwalten zu können, müssen wir uns auf das konzentrieren, was in unseren Lieferketten angebaut wird, wie es angebaut wird und wo es angebaut wird.

Bodennutzung

Wir sind täglich auf Landwirte aus der ganzen Welt angewiesen, wenn es um Rohstoffe wie Reis, Kakao und Vanille geht. Im Laufe von Hunderten von Jahren haben landwirtschaftliche Innovationen dazu beigetragen, die Erträge der Landwirte zu steigern, um die wachsende Bevölkerung der Erde ernähren zu können. Gleichzeitig sind jedoch durch diese Fortschritte neue Herausforderungen für die Landwirtschaft entstanden: Darunter eine Verschlechterung der Bodenqualität, der Abfluss von Düngemitteln und Pestiziden sowie die Auswirkungen des Klimawandels.

Diese Herausforderungen erfordern Maßnahmen zur Erhaltung von Land für die zukünftige produktive Nutzung und zum Schutz der Artenvielfalt, der Lebensräume und der natürlichen Ressourcen. 

Transparenz und messbare Fortschritte

Wir entwickeln weiterhin Strategien, Positionen und Aktionspläne, um unsere Nachhaltigkeitsziele – von erneuerbaren Energien über Entwaldung bis zur Wassernutzung – zu verwirklichen.

Nachhaltige Verpackungen

Die Verpackung unserer Produkte ist ein zentraler Bestandteil, um die Sicherheit der Produkte bei dem Transport zu gewährleisten und um ihre Frische zu bewahren sowie zur Differenzierung unserer Marken. Mars weiß um die Relevanz von Verpackungen. Daher haben wir vor, 100 Prozent recycelbare Verpackungen bis 2025 zu verwenden.

Wir werden mehr als nur die physische Verpackung verändern, um unser Ziel zu erreichen. Mars wird die Konsumenten ermutigen, ihre Verpackungen verantwortungsvoll zu entsorgen. Darüber hinaus werden wir daran arbeiten, die Recycling-Infrastruktur zu verändern, indem wir eine Kunststoffsortieranlage entwickeln, die ein ordnungsgemäßes Recycling für mehr als 90 Prozent des nach Gebrauch anfallenden Kunststoffs ermöglicht.